Varieté 99 latenight - Ein Rückblick

David Zöllner
Latenight-Stimmung am 22. & 23. Januar in der Aula. Zur Linken Altenkirchens nächtliche Skyline, neben der Bühne eine Live-Band, die "Varieté Allstars", die dezent etwas Jazz spielt, Lichteffekte, Scheinwerfer, Quertraverse in der Aula ("Henn was here") und Aufregung hinter der Bühne; die Show konnte beginnen.

Wie jedes Jahr eröffnete die Jahrgangsstufe 7 den Abend. Mit der Verleihung Goldener Buchstaben erhielten Stars wie Guildo Horn, Leonardo di Caprio oder Franka Potente nach und nach "LATENIGHT". Schon dieser erste Programmpunkt ließ mit perfekt imitierten Stars und ihren witzigen Dankesreden das Publikum jubeln. Danach hieß es: Musik, und Bühne frei für unser international erfahrenes Moderatorenteam Katrin, Peter und Daniel (Taylor). Sie hatten keine leichte Aufgabe übernommen, denn das Konzept, eine Live-Band zu integrieren war für alle Beteiligten neu. Doch die drei Ansager präsentierten eine Routine, die jegliche Nervosität überspielte und glauben ließ, sie seien direkt aus dem nächsten Fernsehstudio in die Aula eingeflogen. Mit Spontanität, Witz und Natürlichkeit ergänzten sie perfekt das Konzept des Abends.

Mit "Native Love", einem Tanz der Klassen 8 bis 10 begann das Hauptprogramm, gefolgt von "Geschichten aus der Botanik" und "Wind of Change". Schon im fünften Jahr "Beim Psychiater" erzählte Kevin die Geschichte vom "Bösen Golf und den sieben Chryslein". Musikalisch ging es weiter mit dem Lied "Warum?" der Klasse 7 , "Don't Speak" und der Schlagerhommage an Deutschlands wohl berühmteste Supermarktkette, dem "Aldi Song" des Jahrgangs 12. Publikumsliebling war die von den Moderatoren geleitete "Chickendance-Competition", in der Prominente, Lehrer und Schüler sich im Ententanz erproben mußten. Für Abwechslung sorgten der Tanz "Expressions", eine Sportperformance des Sport-Leistungskurses der 12 und "Beyond the invisible", einem Tanz von Schülerinnen der Klasse 8, verkleidet in "Säcken". Wie jedes Jahr einer der Höhepunkte war der Schulchor, der, begleitet von der Band, mit "Adiemus" das Publikum abheben ließ. Auch Fernsehkritisches fehlte nicht, mit "Notruf" und "Sandmännchen" parodierten Schüler der Klasse 8 das Fernsehgeschehen. "Ruck Zuck" ließen Daniel, Martin, Mario, Frank und Jan die Zuschauer in zügelloses Lachen ausbrechen, bevor David und Frank als "Altenkirchner Zweigestirn" erklärten warum der Direktor "Direktor" heißt, oder wie die Lehrer Parkprobleme lösen.

Mit "Locomotive Breath" wurde nach der Pause der zweite Teil eröffnet, Lars und Jaschar in voller Action, unterstützt von David, Jan und Martin. Danach zeigten Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-12, daß man auch mit Flaschen und Digeridoo Musik machen kann. Ihren Kommentar zum Schul- und Politikgeschehen gaben danach Frank und David Lästerman ab. "Let it rain", gesungen von Maren Schumann, Verständigungsschwierigkeiten bei "Pronen O Snöl" (Timo!) und "Das Wort mit F" (Martin als Shooting-Star) bildeten den nächsten Programmblock, bevor die ehemalige Schülerin Dorle Schausbreitner mit "Chansons von Brel bis Brecht" das Publikum bannte. Der Lehrerbeitrag ließ diesmal die Lehrer bei einem nächtlichen Schiffsausflug sinken, der Acapellagesang "Ein Hut, ein guter Hut" wurde bejubelt. "Leningrad", gesungen von Julia Recke und begleitet von Astrid Matron sowie den "Varieté Allstars" war ein weiterer musikalischer Höhepunkt, bevor Gagfeuerwek mit verschiedenen Sketchen der Jahrgänge 12 und 13 die Lachmuskeln ein letztes Mal Schlag auf Schlag strapaziert wurden. Zu "Später Nacht", getreu dem Motto, war dann das Varieté leider auch schon vorbei.

Akteure, Organisatoren, Moderatoren, Techniker (Florian & Co.) und Musiker, sowie die beratenden Lehrer Christa Kuon-Rehm und Frank Schmidt und der Technik-Koordinator Klaus Recke hatten ganze Arbeit geleistet.