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| Hamburg 1998 Daniel Schmidt | In der Jahrgangsstufe 12 beschlossen wir, mit unserem Physik-Leistungskurs eine Kursfahrt zu unternehmen. Daher besuchten wir mit unserem Lehrer Herrn Hillen für ein paar Tage Hamburg und fanden uns in der Hansestadt gut zurecht. Geplant war eine Führung beim DESY (einem Elektronenbeschleuniger), dort konnten wir dann im Unterricht erworbenes Wissen erweitern. Außerdem der Besuch im Deutschen Elektronikmuseum, bei dem Softwarehersteller Dr Solomon (wo wir großzügigerweise mit vielen Werbegeschenken bedacht wurden) und eine Aufführung im Musical 'Phantom der Oper'. Unsere Reise begann in Altenkirchen, von wo aus wir mit der Bahn nach einigen Stunden Fahrt in Hamburg landeten. Dort ging es dann mit S- und U-Bahn sowie unserem Gepäck zur Jugendherberge, wo wir die nächsten Nächte verbringen sollten. Wir fuhren also jeden Tag mit der S- und U-Bahn ins Zentrum, um von dort aus die Anlaufpunkte zu erreichen. Zu diesen Punkten gehört natürlich auch die Reeperbahn, die ja ein Markenzeichen von Hamburg ist. So fanden wir uns öfter auf dem Rathausplatz wieder. Danach zogen wir alle zusammen mit Herrn Hillen und Klaus Liebmann, der damals noch bei Dr Solomon gearbeitet hat, dann allerdings zu uns in den Westerwald gezogen ist und nun die ehemalige Buchhandlung Käppele in Altenkirchen führt, in den Gröninger Braukeller. Natürlich hatten wir auch einige Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und ein wenig zu Shoppen. Dann verstreute sich die Gruppe, was dreien von uns zum Verhängnis wurde: Auf dem Nachhauseweg wurden wir von drei Jugendlichen überfallen. Es dauerte dann mehrere Stunden, bis wir alle Formalitäten erledigt hatten und zur Herberge gehen konnten, während die Anderen bereits in feuchtfröhlicher Runde Kontakte mit anderen Herbergs-Gästen knüpften. Dies sollte uns drei aber nicht davon abhalten, auf den Schreck auch erstmal einen zu trinken :-) Am nächsten Tag lernten wir dann das LKA und die Verbrecherkartei kennen, während der Rest der Gruppe eine Hafenrundfahrt machte. Trotzdem war es eine tolle Fahrt und ich möchte an dieser Stelle nocheinmal Herrn Hillen für sein Engagement und seine perfekte Vorbereitung danken. |
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