Abi Feier 1999

David Zöllner
"Man kann sich nur gemeinsam neuen Aufgaben stellen." (Luszczynski) - Zukunftschancen nutzen

ALTENKIRCHEN. DAZ. 58 Schüler des Westerwald-Gymnasiums Altenkirchen erhielten am Sonntag ihr Abiturzeugnis.

"Wenn ihr Euren Teamgeist mitnehmen könnt in die Zukunft, habt Ihr schon eine Schlüsselqualifiikation erworben.", lobte MSS-Leiter Jürgen Janke den inneren Zusammenhalt des Abiturjahrgangs 1999.

Janke begrüßte Landrat Dr. Alfred Beth, dem er für die nachdrücklichen Bemühungengen um die Schule danke, den Leitenden Regierungsschuldirektor Hubert Luszczynski, Liesel Held als Beigeordnete der Stadt,Vertreter von Elternbeitrat und Fördervereinen, sowie Gil Grippen, Organisator des USA-Austausches auf amerikanischer Seite. Sein Dank galt auch den Eltern der Abiturienten für die Begleitung ihrer Kinder während der Schulzeit.

In einer musikalischen Rede wünschten die Schülersprecherinnen Jenny Krah und Julia Recke den 13ern alles Gute für die Zukunft.

Studiendirektor Michael Comes beglückwünschte als Vertreter des erkrankten Schulleiters Dieter Brauneck die Abiturienten im Namen des Schulleitung. "Hat euch die Schule nicht viel Zeit gestohlen" hinterfragte er in seine Rede, um mit einem Zitat des römischen Philosophen Seneca einen Lösungsansatz zu geben: "Es ist nicht wenig Zeit, was wir haben, sondern es ist viel, was wir nicht nutzen". Er rief die Abiturienten auf, sich Zeit überlegt einzuteilen, da sonst ein Bestehen in unsrer Gesellschaft kaum möglich ist.

In seiner engagierten Rede lobte Regierungschuldirektor Hubert Luszczynski die Schulphilosophie die dieser Jahrgang in seiner Abi-Zeitung zu Papier gebracht hat. "Es wird eine Schule eingefordert, die mehr als vielleicht bisher den Ernst des Lebens und die Lehrende wie Lernende partnerschaftlich verbindet.", kommentierte Luszczynski. Auch betonte er die die Bemühungen der Schulleitung sich den neuen globalen Herausforderungen zu stellen.

Den musikalischen Rahmen gestalteten Maren Schumann (Gesang, Gitarre) und die Abiturienten Lars Wiesemann (Klavier) und Jaschar Berdjas (Gesang) sowie Martin Maurer (Geige) und Mario Klingbeil (Klavier). Außerdem sang der Schulchor unter der Leitung von Klaus Recke und die Jahrgangsstufe 13 ihr Abschlußlied.

Die Jahrgangsstufensprecher Peter Müller und Daniel Schneider reflektierten teilweise kritisch den Schulalltag. Guido Wienberg und David Zöllner bedauerten unter anderem, da ein Jahrgang "Jahr - gang" heißt, daß er jedes Jahr geht.

Guido Wienberg erhielt als bester Abiturient und als ehemaliger engagierter Schülerprecher Buchpreise des Vereines der Ehemaligen und der SV, Frea Gend, erhielt ebenfalls als ehemalige Schülersprecherin ein Geschenk der SV. Wladimir Palant wurde für seine überragenden naturwissenschaftlichen Wettbewerbserfolge und Florian Henn für seine ununterbrochenen technischen Verdienste ebenfalls mit einem Buchpreis geehrt.

Regierungsschuldirektor Luszczynski überreichte zum feierlichen Höhepunkt der Veranstaltung die Zeugnisse, Michael Comes gab den Abiturienten noch das Gedicht "Ich wünsche Dir Zeit" mit auf den Weg.

Walid Ayas, Sebastian Benz, Jaschar Berdjas, Melanie Büder, Laura Campbell, Iris Decker, Anna Dölling, Helene Dück, Florian Ehlgen, Tobias Ehlgen, Alexandra Fedtke, Frederick Fuß, Frea Gend, Reyhaneh Ghadiri, Sebastian Grab, Katrin Hassel, Marc Hebest, Florian Henn, Sabrina Hinze, Jan Hollmann, Jenny Klein, Mario Klingbeil, Susanne Klöcker, Dagmar Klose, Rene Klüppelberg, Tobias Krämer, Kerstin Lindscheid, Christoph Macke, Martin Maurer, Miriam Moritz, Manuel Müller, Peter Müller, Sara Naffati, Sven Neeb, Mario Oestreich, Florian Otterbach, Wladimir Palant, Annika Scharbert, Carola Schmid, Daniel Schmidt, Frank Schmitz, Daniel Schneider, Bianca Schumacher, Jan Schumacher, Stefanie Schumacher, Kirsten Schumann, Sven Schumann, Lioba Schwarzer, Gregor Stumpf, Timo Süß, Christian Weiß, Kevin Walterschen, Tobias Wendel, Christian Weyer, Guido Wienberg, Lars Wiesemann, Carolin Wolf, David Zöllner durften oder mußten sich nun von der Schule endgültig verabschieden.

"Sie begeben sich", wie Luszczynski Hegel zitierte "aus dem Reich der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit."